Zum Ende des NSU-Prozesses – Robert Andreasch 23.5.2017

Einladung zur gemeinsamne Veranstaltung des Runden Tisches gegen Rechts und der VVN-BdA Landshut

Dienstag 23.Mai, 19:30 Uhr in den Räumen der AWO, Ludmillastraße 15A, 84034 Landshut – Abendveranstaltung mit Robert Andreasch

Der rassistischen Mordserie des “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) fielen in Deutschland zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen zum Opfer.  Im November 2011 flog die rechtsextreme Terrorzelle NSU schließlich auf und an 361 Verhandlungstagen wurden seitdem mehr als 500 Zeugen und dutzende Sachverständige gehört. Das Ende der Beweisaufnahme wurde durch den vorsitzenden Richter Götzl nun auf den 17. Mai festgelegt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Taten des NSU, sein Netzwerk und die Rolle der Behörden restlos aufgeklärt sind. Das Verfahren und die 12 Parlamentarischen Untersuchungsausschüsse haben viele Fragen aufgeworfen.

Der freie Journalist Robert Andreasch („Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München“, „NSU-Watch“, akkreditierter Journalist im NSU-Prozess) hat den Prozess von Beginn an begleitet. Von Ihm erhoffen wir uns Antworten auf die Frage, in wie weit das OLG München zur Aufklärung des NSU-Komplexes beitragen konnte. Welche Antworten wurden gefunden und welche Aspekte ausgespart?


   

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